In der Regel sind bei einer Vollkaskoversicherung alle Schäden abgedeckt, die auch von der Teilkasko übernommen werden. Versichert sind zusätzliche Schäden am Fahrzeug die durch eigenes Verschulden oder Vandalismus entstehen. Auch bei der Vollkasko beinhaltet der eigentliche Versicherungsschutz eine Auslandsschutzversicherung. Dieses Versicherungsmodell eignet sich besonders für neue Fahrzeuge. Sie ist der ideale und perfekte Schutz für Fahrzeugbesitzer, Halter und Fahrer, die für alle Fälle abgesichert sein möchten, unabhängig davon, wie der Schaden entstanden ist.
Der Versicherungsbeitrag zur Vollkaskoversicherung richtet sich nach einigen Gesichtspunkten. Die Höhe wird durch die Einstufung des Pkws in die Typenklasse und die Zuordnung zur Regionalklasse (dies ist der Zulassungsort des Fahrzeuges) bestimmt. Des Weiteren werden oft noch einige Besonderheiten wie Fahrleistung in km pro Jahr, Garagenfahrzeug oder wie viele Personen das Fahrzeug benutzen zur Ermittlung der Beitragshöhe herangezogen. Fährt der Versicherungsnehmer aufgrund vieler unfallfreier Jahre in einer niedrigen Schadenfreiheitsklasse, zahlt er für die Vollkasko unter Umständen sogar noch weniger, als für die Teilkasko, bei der es keinen Schadenfreiheitsrabatt gibt. Viele Versicherer bieten auch die Möglichkeit einer Selbstbeteiligung. Diese liegt oft etwas höher als bei der Teilkasko, in der Regel etwa bei 350 EUR. Das Beitragsniveau der Versicherer unterscheidet sich je nach Versicherer, ohne das gravierende Unterschiede bei den Leistungen festzustellen, sind.
Die Vollkasko im Überblick:
-Die Vollkasko zahlt bei selbst verschuldeten Autounfällen; ist der Unfallgegner nicht zu ermitteln oder kann nicht zahlen, springt sie ebenfalls ein.
-Sobald Ihre Kfz-Versicherung einen Schaden reguliert hat, dürfen Sie Ihren alten Vertrag außerordentlich kündigen.
-Bei einem Tarif mit Rabattretter bleibt Ihnen nach einem Autounfall Ihre niedrige Versicherungsprämie erhalten.